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Bestandssicherung am Radweg Finsterw./Pechhütte

Geschrieben von Bauamt Finsterwalde   
Donnerstag, 18 11 2009

 

In weitläufigen Bereichen des Radweges Finsterwalde - Pechhütte sind Wurzelaufbrüche in der Asphaltdecke entstanden. Schon das Eindringen relativ kleiner Wurzeln in den Wegunterbau verursacht über Jahre erhebliche Schäden an der Fahrbahn.
Daher sind Maßnahmen erforderlich, die der Erhaltung der Oberfläche und somit des Gebrauchswertes der Verkehrsfläche dienen. Gleichzeitig ist die Verkehrssicherheit für die Nutzer des Radweges zu sichern.

Zur Verhinderung weiterer Schäden wird nun mit einer neu entwickelten Technologie in den jeweiligen Bereichen des Radweges eine Wurzelschutzfolie eingebracht. Diese bietet die Möglichkeit, das Wurzelwachstum der Bäume im Bereich der Fahrbahn zu kontrollieren und das Einwachsen von Wurzeln in den Straßenunterbau nachhaltig zu verhindern, verspricht der Entwickler dieser Technologie.

Die Firma Reinhardt Feind e.K. bietet hierfür das Verfahren des Wurzelschutzfräsens mit der WSF800 an. Hierbei erfolgt ein maschineller, grabenloser Einbau einer geprüften Wurzelschutzfolie mit der Wurzelschutzfräse WSF800. Es wird im Bankettbereich ein ca. 5 cm breiter Schlitz, ca. 80 cm tief gefräst und eine maschinell verlegbare Wurzelschutzfolie vertikal bis zu einer Tiefe von 75 cm eingebaut. Im gleichen Arbeitsgang erfolgt die Verfüllung des Bodens sowie die Einarbeitung des Saatgutes.

Der Einbau wird voraussichtlich in der Woche vom 30.11. bis 04.12.2009 erfolgen.
Einschränkungen für die Nutzung des Radweges wird es lediglich im jeweiligen Bereich der Wurzelfräse geben. Trotzdem bleibt der Weg nutzbar.

Nach diesen Arbeiten kann an eine örtliche Sanierung der Oberfläche des Radweges eingeleitet werden.

Pinetzki
Abt.-Leiter Tiefbau


Quelle: Finsterwalde.de